Tamisiech® – Neuer Blockbuster gegen Grippe

6. Februar 2010 at 11:17 4 Kommentare

Ein geschickte Marketing-Schachzug gelang jüngst dem schweizer Pharmaunternehmen Rozze. Aufgrund der sinkenden Verkaufszahlen wurde das Medikament Tamifluch® kurzerhand in Tamisiech® umbenannt. Rozze verspricht sich mit der Aktion eine rasante Verkaufsentwicklung. Das Konzept geht scheinbar auf. Die Nachfrage von Tamisiech® ist in den letzten Tagen exorbitant gestiegen.

Die Marketingstrategen von Rozze erklären dies mit der geschickten und weitsichtigen Einführung des Kunstbegriffes „Tamisiech!“ als eines der ersten Projekte des Rozze Coorporate Malapropism Management Programs (CMMP). Die Marketingkampagne MALAPROP® wurde eigens für das Medikament Tamifluch® konzipiert und beschäftigt heute rund 400 Mitarbeiter schweizweit mit einem Budget von 480 Mio. Schweizer Franken.  Bei einem geschätzten Umsatz von 1.2 Miliarden Franken für das Medikament, eine hohe Investition.

Die motivierten Eperten der MALAPROP®-Initiative sind zuversichtlich, dass sich diese Investition lohnt. Anhand bunter Powerpoint Präsentationen wurde der vorraussichtlich durchschlagende Erfolg der Kampagne zweifelsfrei demonstriert, sagte Dr. Günther Tamisier, CEO der MALAPROP®-Initiative. Das Team bestehe aus höchstmotivierten ausschliesslich deutschen Mitarbeitern, die langjährige Erfahrung im Malapropism Management hätten. In jahrelanger Forschungstätigkeit der Gruppe und minuzöser Planung wurde vor kurzem nun mit dem Rollout der Kampagne gestartet.

Ein weiterer Nebeneffekt der jahrelangen Forschungstätigkeit sei auch die einmalige Möglichkeit für die Schweiz, als erste Nation einen Lehrgang in Malapropism Management anzubieten. In Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen, HSG werden bereits im Sommer 2010 die ersten Studenten ausgebildet, sagt Dr. Günther Tamisier.

Die äusserst erfolgreiche Streuung des schweizer Ordinärwortes  „Tamisiech!“ in der Landesbevölkerungung  zahlt sich nun für das Unternehmen aus. Nach neusten Berichten des Unternehmens sind die Lagerhäuser leer und Rozze wird zusätzliche Produktionsmöglichkeiten in China evaluieren.

Die äusserst erfolgreiche Kampagne verläuft plangemäss. Trotzdem wird bereits fieberhaft an eine zweiten Kampagne gearbeitet, laut Dr. Günther Tamisier, „auf dem Erfolg müsse unbedingt aufgebaut werden“. Bereits werden neue Malapropismen in der Schweizer Bevölkerung getestet.

Ein möglicher Re-launche hat der Leiter der Marketing-Abteilung bereits in Aussicht gestellt und exklusiv über die Namensgebung berichtet. Wir dürfen gespannt sein:

Taminamal hilft angeblich Homöopathinnen auch bei Migräne. 🙂

Disclaimer: Dies ist ein Satirebeitrag. Die gewählten Bezeichnungen von Medikament, Indikation und Hersteller sind rein zufällig, da offensichtlich, und haben mit existierenden realen Medikamenten und Hertellerbetrieben keinen Zusammenhang.

nach einer Idee von: kreidebleich / bluetime

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4 Kommentare Add your own

  • 1. dan  |  6. Februar 2010 um 18:07

    🙂

    Und ich dachte das Projekt läge noch in Roche’s oberster Schublade…

    🙂

    Antwort
  • 2. bluetime  |  23. April 2010 um 13:42

    taminamal das ist echt gelungen:o))

    Antwort
    • 3. pan71  |  23. April 2010 um 13:48

      Hi bluetime!
      … und das Schlimme: Es könnte so gewesen sein.
      😉

      Antwort
  • 4. Niessner Johann  |  5. Februar 2011 um 10:52

    kommt der Realität wohl ziemlich nahe. Wir verrecken, aber hauptsache der Rubel rollt.

    Antwort

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