Mit ‘UBS’ verschlagwortete Einträge

Facebook-Kreideparty auf dem Paradeplatz

1. März 2009

Facebook-Aktivisten verschmieren Paradeplatz. Am späten Donnerstagabend versammelten sich mehrere Hundert malwütige Jugendliche und Schaulustige am Paradeplatz. Sie bemalten den ganzen Paradeplatz mit Kreide.

Die Aktion wurde über Facebook lanciert. Bis zu 400 Personen nahmen an der Malaktion teil. Zu den malenden Jugendlichen gesellten sich viele Schaulustige. Sprüche wie «Wir leben Kreide» und viele Muster waren noch heute Morgen zu sehen. Die Stadtpolizei Zürich bestätigt gegenüber Tagesanzeiger.ch den Vorfall. Beamte seien vor Ort gewesen, hätten aber gemäss der Informationschefin der Stadtpolizei Susann Birrer nicht einschreiten müssen: «Die Situation war friedlich, da es sich um Kreidemalereien handelt sehen wir im Moment keinen Grund für eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.» Unklar bleibt, ob es sich bei der Malaktion um einen Protest gegen die Grossbanken handelt.

kreide_paradeplatz

Die Kreidezeichnungen am Paradeplatz erstrecken sich über den ganzen Platz und Teile der Bahnhofstrasse. Foto: Lorenz Schmid

(TA v. 28.2.09)

Wir leben Kreide! ?

Was mich zu der Frage führt, wer unserer kreidebleichen Kollegen aus dem bilängen Westen mit UBS Aversionen diese Aktion wohl geplant hat? Und warum ist besagter Kollege denn plötzlich nicht mehr im facebook auffindbar? Und wann steigt eigentlich die nächste kreideparty ;-)

Aufruf zum Steuerboykott

24. Oktober 2008

Liebe Schweizer Bürger!

Wie wär’s wenn wir alle auf unsere nächsten Steuerformulare schreiben:

„Steuern bereits bezahlt, für Fragen wenden Sie sich an die UBS.“

Was könnte der Staat unternehmen? Was ist unsere rechtliche Handhabe gegen das UBS Finanzpaket?

Ziehen wir’s durch!

UBS und die Diebe

22. Oktober 2008

Ein sehr interessantes Posting von kreidebleich:

80′000.- pro Kopf der Bevölkerung
kostet wohl das schwarze Schweizer-Finanzkrisenloch den hintersten Schweizer! Bisher!

Das sind rund 10 x mehr als jeder Amerikaner in seinem Land zahlen muss!
Sag mir doch einer; wie es der Stadtwanderer so treffend schreibt:

nein, die globale finanzmarktkrise betrifft uns nicht.

nein, die konjunktur in der schweiz wird nicht einbrechen.

nein, die börse in zürich reagiert nicht wie in new york, london oder frankfurt.

nein, die politik soll sich nicht in die wirtschaft einmischen.

nein, wo es nichts zu handeln gibt, muss man auch nicht kommunizieren.

nein, die schweizer banken brauchen dank früher kapitalaufstockung kein staatliches rettungsprogramm.

nein, wo es nicht nötig sei, müsse man auch kein geld hineinpumpen.

nein, die steuerzahlerInnen zahlen bei uns die zeche nicht.

Wer hat den Bund ermächtigt der UBS in dieser Höhe zu helfen? Und “Bund will bei Boni mitreden”
Es wäre wohl angebrachter, bei den Mali mitzureden, aber davon ist nicht mal die Rede! Ein Malus für “hervorragende Misswirtschaft” und Pfünderung von Volks-, Staats- und Steuergeldern, ist zu fordern…

UBS – Der blanke Hohn! Reinster Zynismus

21. Oktober 2008

Was soll das eigentlich?

Für wie dumm verkaufen uns eigentlich unsere klugen Politiker? Wenn Herr Kurer nicht mehr in der Lage ist, die tollen Boni für seine Sesselfurzer zu bezahlen, dann muss halt eben der Schweizer Bürger in die Tasche greifen! 6 Mrd Franken zur Finanzierung von UBS Boni! Das Volk bedankt sich!

Gewinne privatisieren – Verluste verstaatlichen

Herr Bundesrat, darf ich Sie bitten, mir meine Verluste ebenfalls über die öffentliche Hand zu refinanzieren? Das sei ja jetzt scheinbar üblich. Wo finde ich das entsprechende Formular, oder die Schmierstoffe?

Falsches Signal!

Herr Bundesrat, kommen Sie mir ja nicht mehr mit der dummen Ausrede es sei irgendetwas nicht finanzierbar in der Schweiz! Das Volk sieht jetzt langsam dahinter, Herr Bundesrat, es geht ja! Wenn man nur will, findet man schon irgendwo ein Kässeli, nicht wahr? Kommen Sie dem Volk ja nie mehr mit Sparbemühungen!

Professionalität ?

Herr Bundesrat, Ich führe mit 0.3 ppm ihres UBS-Pakets professionell eine wohltätige NPO mit 5 Angestellten und verhindere jährlich mehrere IV Fälle. Mehr Unterstützung Ihrerseits sei da nicht drin, heisst es regelmässig. Darf ich Sie bitten, dieses Verhältnis einmal zu überdenken und entsprechende Anpassungen vorzunehmen?

Der blanke Hohn! Reinster Zynismus, Herr Bundesrat!