Artikel getaggt mit ‘Skandal’

Sakrale Glasmalkunst im Kontext der heutigen Zeit

Die Zeiten, in denen sakrale homochromolithofellatiöse Darstellungen als Kunst galten, dürften bald der Vergangenheit angehören. Die Zeichen der Illuminati waren überall. Man muss sie nur ekennen können:

Darstellung homoerotischer Sackralfellatio

26. April 2010 at 19:56 1 Kommentar

Marodes Atomkraftwerk weiter am Netz

Skandal! Kernkraftwerk Mühleberg Schweiz erhält unbefristete Betriebsbewilligung!

Unser marodes Kernkraftwerk Mühleberg in Bern (iu, mir nämmes gäng nid so gnou) hat vor 2 Wochen eine unbefristete Betriebsbewilligung erhalten.

Geschickte Kommunikationsstrategie von Bundesbern

Die Bewilligungsanzeige wurde im weihnächtlichen Medienrummel gut versteckt. Wollte man eventuell verhindern, dass kritische Organisationen die Bewilligungserneuerung vom 17.12.09 bemerken? Praktisch, denn auch Kenner und Beobachter der Szene weilen in dieser Zeit in den Ferien.

Das Problem: Altersschwäche

Mühleberg ist total veraltet, es ist sei 38 Jahren am Netz. Die Technik ist zwar noch einigermassen im Schuss (momentan), aber der Kernmantel hat Risse, grosse Risse, z.T. schon fast durchgehende Risse. In anderen Ländern werden solche Mängel als gravierend eingestuft. Einzige vernünftige Massnahme: Der teure Austausch des defekten Kernmantels oder alternativ: die sofortige Stilllegung.

Das Schweizer Modell

Was machen unsere Berner Spezialisten in einem solchen Fall? Sie „bostichen“ die Risse mit sog. Zugankern, eine Art grosse Heftklammer, einfach zusammen. Tolle Idee! Und auch so günstig! Treten neue Risse auf (und die treten immer wieder reichlich auf) werden einfach ein paar neue Heftklammern montiert -  «Pfläschterlitaktik» wie in der Berner Politik eben. Welcher Manager hat hier wohl die Innovationsprämie für diesen Unfug erhalten? Und – Wie genau war hier wohl der Geldfluss, bei den sicherlich auch reichlich geflossenen Parteispenden?

Risiko klein, Tragweite verheerend

Beim Aufstellen z.B. nur schon von neuen chemischen Anlagen, muss ich als Betreiber heutzutage immer eine Risikoanalyse erstellen. Ein Punkt darin ist u.a. auch die Erdbebensicherheit. Mühleberg ist eine nukleare Anlage, von der Tragweite bei einem Unglück her nicht zu vergleichen mit einer «harmlosen» chemischen Produktionsanlage. Die Risse im Kernmantel würden bei einem Erdbeben wie Sollbruchstellen wirken. Eine Freilegung der Brennstäbe wäre nicht unwahrscheinlich, eine Kernschmelze deshalb nicht ausgeschlossen. Die Zuganker sind in einem solchen Fall allenfalls Kosmetik, bestenfalls wirkungslos.

Was mich daran beunruhigt ist unser guter Westwind. Würde es zu einer Kernschmelze kommen, wäre alles zwischen Bern, Luzern, Basel, Schaffhausen, Konstanz und Bregenz unbewohnbar. Millionen von Menschen müssten umgesiedelt werden. Ein Horrorszenario!

Problematik seit 20 Jahren bekannt

Schon in den 80/90er Jahren wies man auf die Mängel von Mühleberg hin. Ein aktueller Sicherheitsinspektionsbericht bemängelt nun die Klammermethode und verlangt ein überarbeitetes Instandhaltungskonzept. Man lässt Mühleberg dazu allerdings Zeit bis zum 31.12.2010. Ein Skandal, zumal bis dahin ja nur ein Konzept zur verbesserten Instandhaltung vorgelegt werden muss! Weder wird das KKW vom Netz genommen, noch wurden klare Abschaltkriterien definiert.

Schönrechnung

Bei Risikoanalysen schätzt man heute durch Rechnungsmodelle die theoretischen Risiken ab. Solche Rechnungen bringen aber nur dann annähernd sinnvolle Resultate, wenn konkrete Kriterien (und auch reale Gefahren) definiert werden. Solange diese fehlen, kann man Risiken nach Gusto schönrechnen. Leuenbergers Departement interessiert das aber scheinbar nicht. Das Uvek gibt grünes Licht. Das Ensi wird sowieso nicht von sich aus aktiv werden und das ganze einmal etwas genauer anschauen. Das Ensi ist eben sehr AKW freundlich gesinnt.

Nebenbei: Auch Beznau ist total veraltet. Risse im Reaktorbehälter, zu kleindimensioniertes Notstromaggregat, marode Rohrleitungen. Das Schlimme:  Ensi wusste davon, hielt es aber nicht für notwendig zu intervenieren. Immerhin hat Axpo nun beschlossen, die Mängel bis 2011 zu reparieren. Eine Aufsichtsbeschwerde gegen das Ensi ist eingereicht.

KEIN TSCHERNOBERN!

11. Januar 2010 at 10:44 3 Kommentare


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  • Niedliches Manisch-Depressives Säugetier der Arktis: Das Bipolarbärchen. inspired by @foxeen 5 days ago

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