Artikel getaggt mit ‘Asymmetrie’

Die Menschen sind “oversexed and underfucked”

Sexuelle Lustlosigkeit = Erwartetes dividiert durch Erreichtes

Je höher die Erwartungen, desto mickriger fällt das Erreichte aus, desto größer ist die sexuelle Lustlosigkeit. Leider sind bei den meisten Menschen die Erwartungen höher als die eigenen sexuellen Leistungen oder die des Partners

Mediale Unterstützung

Man ist doch ständig umzingelt von perfektem Sex. Beim Hinaufschrauben der Erwartungen werden wir ja auch massiv von den Medien unterstützt:

  • Pornokanäle im Privatfernsehen
  • Zeitschriften
  • den vielen Exhibitionisten in den Talkshows, die dort ihr Sexualleben ausbreiten und lügen, dass die Fetzen fliegen,

Papier ist geduldig. Die Frauen, die von den Plakatwänden herunterlachen, die schauen oft so wild und so geil aus, als ob sie aus dem Plakat herausspringen und einen als Mann an Ort und Stelle verwöhnen und verführen wollten. Dann kommt man heim – nicht nur, dass sie nicht so ausschaut, sie reißt einen auch nicht nieder. Was umgekehrt für ihn natürlich auch gilt.

Früher war alles besser

Früher war doch alles besser, früher, da hat man doch viel öfter miteinander geschlafen, früher, da hat man sich schon beim Heimkommen die Kleider vom Leib gerissen.

Wenn ich erwarte, dass der Sex in einer Beziehung so bleibt, wie er am Anfang war, dann ist das eine unrealistische Erwartung. Man muss mit dem Vergleichen aufhören. Also: Runter mit den Erwartungen und das Erreichte mehr wertschätzen.

Gut genug!

Unsere Beziehung ist gut! Und der Sex, den wir haben, ist zwar nicht so gut, wie er in Pornofilmen abgehandelt wird, aber er ist auch gut genug. Und “Gut genug” meine ich wirklich im positivsten Sinn.

Lust kommt vor dem Sex

Blödsinn! Oder wartest Du mit dem Joggen auch, bis du endlich Lust dazu hast? Nein, man tut es einfach – und fühlt sich hinterher auf jeden Fall besser. Die Lust kommt beim Tun!

Spontaneitätsfalle

Die Spontaneitätsfalle ist eine Hauptursache für sexuelle Unlust. Mit der Botschaft, Sex müsse spontan sein, haben Sexualtherapeuten eine Schar von Lustlosen herangezüchtet, von denen sie heute ganz gut leben.

Vaginaler Orgasmus

Es ist ein sexueller Mythos: Es kommt nicht auf seine Technik an, sondern auf ein richtiges Beckenbodentraining.

Die Asymmetrie der Begierde

Er WILL immer – Sie KANN immer.

Warum bestimmt eigentlich immer der, der weniger oft will, wie oft es passiert? Es ist eine Sauerei, aber es ist so.

Kommen, umdrehen, einschlafen

Wenn ich gestresst heimkomme, einen schnellen Entspannungsorgasmus wünsche: Kommen, umdrehen, einschlafen – das wäre super!. Aber viele Männer trauen sich nicht, ihre Frau darum zu bitten.
Frauen fordern doch immer, sogar unter der Woche, die lange Version: Wein und Kerzen. Doch was Männer i.d.R. nicht wissen: Das weibliche Geschlecht ist durchaus zu Verhandlungen bereit.

Kannst Du Dir als Frau vorstellen, dass Du unter der Woche einen Quickie spendieren könntest, wenn Du dafür sicher einmal oder zweimal Wein und Kerzen bekommst?

Sinn dieser Verhandlungen ist zu erkennen: Wenn ich mich auf etwas einlasse, was der andere gern hat, dann bekomme ich dafür etwas geschenkt, was ich gerne habe (Vertrag).

30. Juni 2008 at 16:21 Hinterlasse einen Kommentar


Seiten

Tweets

  • Niedliches Manisch-Depressives Säugetier der Arktis: Das Bipolarbärchen. inspired by @foxeen 5 days ago

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.