Archiv für September 2009

Tod nach Antibabypille

27. September 2009

Swissmedic  untersucht den Tod einer jungen Frau, die nach Einnahme einer Antibabypille an einer Lungenembolie gestorben ist. Gemäss swissmedic ist das der erste Todesfall in der Schweiz im Zusammenhang mit der Antibabypille „Yaz“.  Das Mädchen ist an einer Lungenembolie gestorben.

yasmin

Ein ähnlicher Fall haben wir in unserer Bekanntschaft. Seline (16) hatte die Pille Yasmin (gleicher Wirkstoff) eingenommen. Kurz darauf liegt sie im Koma: Lungenembolie. Heute ist Seline schwer geistig und körperlich behindert.

Der Hersteller der Pille versucht in enger Zusammenarbeit mit der Behörde die Umstände für den Todesfall zu klären. Es ist bekannt, dass hormonelle Verhütungsmethoden in seltenen Fällen Embolien auslösen könnnen, sagt der Hersteller.

Seline hat das Kontrazeptivum Yasmin eingenommen. Das Mädchen, das kürzlich gestorben ist das Präparat Yaz. Beide enthalten Drospirenon und Ethinylestradiol.

Es ist Vorsicht geboten!

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Selektive Laser-Trabekuloplastik, SLT

25. September 2009

Letzten Dienstag hatte ich einen ziemlich hohen Augeninnendruck, so zwischen 30 und 40 mm Hg (ungetropft). Das Glaukom habe ich schon seit meiner Geburt. Nach etlichen Versuchen mit Medikamenten, riet mir mein Augenarzt zu einer SLT, die ich gleich am nächsten Tag machen sollte. Die Methode sei Nebenwirkungsfrei und unkompliziert. Es wird dabei mit einem Argonlaser ins Trabekelwerk geschossen. Damit erzeugt man kleine Entzündungsherde und man hofft, dass Makrophagen einiges an Ablagerungen wegfressen und so das Kammerwasser besser abfliessen kann.

Das ganze war recht erfolgreich. Von 35 ungetropft auf 15 mm Hg unngetropft. Ich bin recht zufrieden und hoffe, dass das einige Zeit anhält und ich mich nicht mehr mit dieser ewigen Tropferei herumschlagen muss. Einige der Tropfen brennen nämlich wie Feuer im Auge.

Bezüglich Nebenwirkungen muss ich aber sagen, dass am ersten Tag (postoperativ) sehr unangenehme Empfindungen im Auge spürbar waren. Es fühlte sich an,  wie Stiche mit glühenden Nadeln im Auginnern. Seit der SLT plagen mich zudem auch starke Kopfschmerzen, die mit gängigen Hobbyanalgetika (Paracetamol, Ibuprofen ec.) nicht gelindert werden konnten. Ich habe deshalb heute mein Tramadolnotvorrat angebrochen, das bei 200 mg eine recht befriedigende Wirkung zeigt (bis auf die leichten Halluzinationen… ;-) ).

Augentropfen

Scharf sehen

Parteipräsidenten für sichere Sozialwerke

22. September 2009

Unser Stelldichein heute in Bern:

Parteipräsidenten geeint für ein JA zur befristeten IV-Zusatzfinanzierung. Verantwortung übernehmen für sichere Sozialwerke!

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Die Parteipräsidenten von FDP, SP, CVP, Grüne, BDP, glp und EVP rufen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger gemeinsam auf, diesen Sonntag JA zur befristeten IV-Zusatzfinanzierung zu stimmen. Die Gründe für ein JA so vielfältig, wie die Koalition breit ist. Gemeinsam ist das Ziel: Die beiden wichtigsten Sozialwerke in unserem Land, die AHV und die IV, mittelfristig zu stabilisieren und die Renten zu sichern. Die befristete IV-Zusatzfinanzierung ist ein unverzichtbarer Schritt der Verantwortung gegenüber Älteren und sozial Schwächeren in unserer Gesellschaft.

Fulvio Pelli (FDP), Christian Levrat (SP), Christophe Darbellay (CVP), Ueli Leuenberger (Grüne), Hans Grunder (BDP), Martin Bäumle (Grünliberale), Heiner Studer (EVP), Heinz Frei (Sportreferent und mehrfacher Goldmedaillengewinner Paralympics)

parteien

JA zur IV-Zusatzfinanzierung ist existentiell

21. September 2009

proIV

Die finanzielle Lage der IV ist prekär – soviel ist sicher. So kann es nicht weitergehen! Der Schuldenberg hat sich im Verlauf der letzten 20 Jahre permanent vergrössert. Er ist heute dramatisch: Trotz verschiedenster Sparmassnahmen schliesst die Rechnung mit einem strukturellen jährlichen Defizit von 1,5 Milliarden Franken. Die Schulden betragen anfangs 2009 rund 13 Milliarden Franken. Dies belastet auch zunehmend den AHV-Ausgleichsfonds. Es besteht deshalb dringender Handlungsbedarf.

Anfangs 2009 weist die Invalidenversicherung bereits eine Schuld von rund 13 Milliarden Franken auf. Dieser Schuldenberg wächst jeden Tag um weitere 4 Millionen Franken resp. jedes Jahr um weitere 1,5 Milliarden Franken an.

Damit die IV trotz des hohen Schuldenberges liquide bleibt, sorgt derzeit der AHV-Ausgleichsfonds, welcher eigentlich die Aufgabe hätte, die AHV-Renten zu sichern. Die Reserven aus dieser Quelle schwinden aber von Jahr zu Jahr. Es ist deshalb dringend nötig, die Finanzierung der IV auf andere Weise zu sichern. Mit der 4. und 5. IVG-Revision konnten weitreichende Sparmassnahmen beschlossen werden. Die Defizite wurden somit leicht gesenkt und stabilisiert, aber bei weitem nicht abgebaut.

Bund und Parlament schlagen dem Volk eine befristete Erhöhung der Mehrwertsteuer vor. Gleichzeitig wird der Bund die IV-Schuldzinsen befristet übernehmen und einen eigenen IV-Fonds bilden. Diese Massnahmen sind zwingend. Damit kann ein weiteres Anwachsen der IV-Schulden verhindert und eine seriöse langfristige Sanierung der IV erarbeitet werden. Diese Massnahmen sind nötig, aber darüber hinaus für die Bevölkerung auch absolut tragbar.

Mit einer auf 7 Jahre befristeten Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0.4% (Normalsatz) bzw. 0.2% (Sondersatz) und 0.1% (reduzierter Satz, z.B. für Lebensmittel) und der Übernahme von 360 Mio. Franken jährlich durch den Bund, kann das voraussichtliche Defizit der IV von 1.5 Milliarden Franken gedeckt werden. Die IV-Schuld würde demnach bis 2016 nicht weiter anwachsen. Dem Parlament und der Verwaltung wird so die Erarbeitung eines langfristigen und nachhaltigen Sanierungsplans für die IV ermöglicht. Eine grosse Aufgabe: Die Instrumente der 4. und 5. IVG Revision müssen auf ihre Wirksamkeit und Effizienz hin geprüft werden, Verbesserungsmassnahmen müssen evaluiert und im Rahmen einer 6. IVG Revision müssen weitere langfristige Sparmöglichkeiten geprüft und eingeleitet werden. Die Frage, mit welchen Mitteln der verbleibende Finanzierungsbedarf ausserhalb der Mehrwertsteuer gedeckt werden kann, wird uns in Zukunft stark beschäftigen.

Die bescheidene Mehrwertsteuererhöhung ist für die IV bitter nötig und sozial absolut verträglich: Ein Lebensmitteleinkauf von 100 Franken wird gerade mal mit 10 Rappen zusätzlich belastet. Für einen kleinen Haushalt mit einem Einkommen bis zu 4′600 Franken beläuft sich die monatliche Belastung auf 6.60 Franken, dem Preis für ein Päckli Zigaretten. Es ist derzeit auch noch offen, ob die Belastungen auf den Konsumenten abgewälzt werden. Das „Mehrwertsteuer-Opfer“ kann also von jeder Person ohne spürbare Abstriche an Lebensqualität erbracht werden.

Im Gegensatz dazu steht ein hoher Gewinn: Eine solide und funktionierende Invalidenversicherung, was mit Sicherheit auch im Sinne der Gesamtbevölkerung liegt, denn es könnte jeden von uns treffen. Jeder von uns könnte einen schweren Unfall erleiden oder unerwartet zu einem chronischen Krankheitsfall werden. Das Wissen, in einer solchen Situation falls nötig abgesichert zu sein, erhöht die Lebensqualität entscheidend. Durch ein NEIN am 27.September setzen wir diese Sicherheit definitiv aufs Spiel.

Ein NEIN zur befristeten Zusatzfinanzierung führt zwingend zu einem Scherbenhaufen:
• Blockierung des bisher eingeschlagenen Weges zur Sanierung der IV
• Weiteres Anwachsen des Schuldenbergs
• Bedrohung der AHV- und IV-Renten
• Massiver Abbau der IV-Leistungen für Menschen, die darauf dringend angewiesen sind.

Ein NEIN wäre in jeder Beziehung ein unverantwortlicher Entscheid für die Zukunft unserer Sozialversicherungen.

Für ein JA zur IV-Zusatzfinanzierung am 27. September 2009

• Weil Menschen mit einer Behinderung dringend auf die IV angewiesen sind.
• Weil Menschen mit einer Behinderung dank der IV trotzdem noch ihren Beitrag zur Gemeinschaft leisten können.
• Weil es wirklich jederzeit jeden treffen kann.
• Weil grosse Risiken nur tragbar sind, wenn sie solidarisch von allen getragen werden.
• Weil die IV eine wichtige tragende Säule unserer Sozialwerke ist.
• Weil die Zusatzfinanzierung Teil des politischen Versprechen ist.
• Weil Menschen mit einer Behinderung ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Sanierung leisten.
• Weil die Zusatzfinanzierung unbedingt zum ausgewogenen Sanierungsplan der IV gehört.
• Weil die Zukunft der IV von besonnenen politischen Entscheiden abhängig ist und nur damit effizient gesichert werden kann.


JA am 27. September!

proIV2

In der Wand

21. September 2009

schön wars…

cliffhanger

…das spielen mit seilen

Sexpillen-Alarm am Zoll!

18. September 2009

Sexpillen und Diätmittel, gefälscht und gefährlich, werden im grossen Stil in die Schweiz importiert. In einer Grossaktion wurden am Zoll 621 Sendungen sichergestellt.

Unter den gefundenen Heilmittelsendungen waren vor allem Erektionsmittel (285), Schlankheitsmittel (85) und Haarwuchsmittel (23), wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag mitteilte. Grösstenteils stammte die zwielichtige Ware aus Indien und Hongkong sowie ein kleinerer Teil aus Portugal, Deutschland und den USA.

Verdammt, woher bekomm ich nun die kleinen blauen Pillen. Muss ich mir das wieder selbst basteln, wie damals?

Was für Kleingeister!

pilen

Ich bin Allergiker – Epipen-Anleitung!

17. September 2009

An ALLE die mich kennen: Ich soll Euch über den Gebrauch von Epipen instruieren, falls es mich mal erwischt.

Sörenberg

16. September 2009

Am Samstag gehts los. Ein tolles Kletterwochenende wartet auf uns. Mit allerlei gutem Essen und Hüttenromantik.

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Patrick Swayze

15. September 2009

Nach fast zweijährigem Kampf gegen den Krebs ist der amerikanische Schauspieler Patrick Swayze in Los Angeles gestorben. Der vor allem mit dem Film «Dirty Dancing» bekannt gewordene Schauspieler wurde 57 Jahre alt. Ich geb’s zu, ich gehöre zu denen, die den Film Dirty Dancing nie gesehen haben. Zumindest nicht vollständig. Habe ich etwas verpasst?

swazy

Mein Wochenende mit Urticaria

14. September 2009

Scheinbar bin ich zum Wespenallergiker geworden.  Seit Donnerstagmorgen bin ich mit meiner neuen Freundin Urticaria zusammen. Heute gehts mir besser, noch nicht gut, aber ich kann wieder schlucken. Und das beste: es juckt mich nicht mehr.

nessel

Die Heftigkeit der allergischen Reaktion wird in 5 Schweregrade unterteilt:

Schweregrad 1)
örtliche, juckende Hautreaktion an der Stichstelle, wenn die gerötete Schwellung größer 10 cm ist und länger als 24 h anhält.

Schweregrad 2)
leichte Allgemeinreaktion: Nesselsucht, Juckreiz am ganzen Körper, Übelkeit und Angst.

Schweregrad 3)
mittelschwere Reaktion: zusätzlich Engegefühl, Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfe und/oder Schwindel; ev. auch Gesichtsschwellung (Angioödem).

Schweregrad 4)
Schwere Allgemeinreaktion: Zusätzlich Luftnot, Schluckbeschwerden, Schwäche, Todesangst.

Schweregrad 5)
(„Allergischer Schock“) Lebensbedrohliche Reaktion: Blutdruckabfall, Kollaps, Asthmaanfall, Bewußtlosigkeit, Stuhl- und Urinabgang.

Ich schätze mal 3.5! Therapie: Angst: Alprazolam; Pruritus: Hydroxyzin + Cetrizin und Hochdos.  Steroide.

Erwähnenswert ist, dass ich unter dieser Reaktion/Therapie meine zwei längsten Konzerte in diesem Jahr bestreiten musste (2 x fast 4 Stunden Blasmusik an Samstag und Sonntag). Und es ging blendend! Diese Kombination muss ich mir DEFINITIV MERKEN. ;-)