Archiv für November 2008
Das ideale Weihnachtsgeschenk! Woman Remote Control
29. November 2008Ufiderseh Herr Bundesrat Schmid!
12. November 2008Rücktritt
Wie ein Lauffeuer hat sich die Nachricht gerade eben verbreitet. Samuel Schmid tritt aus gesundheitlichen und familiären Gründen zurück.
Ich frage mich, ob das ein Vor- oder Nachteil für die Lage in der Schweiz ist. Die SVP wird im Dezember bestimmt ihren Anspruch geltend machen. Die Ausgangslage für die BR Wahlen ist im Moment offen.
Ich zähle BR Schmid immerhin zum liberaleren Flügel der SVP. Er hat damit – getreu dem Motto der SVP – wichtige Opposition bzw. „Intraopposition“ geleistet.
Paroxetin (Deroxat) – Ernüchternde Gesamtbilanz
3. November 2008
In Schweiz als Deroxat oder Paroxetin bekannt
Eine Metaastudie, in der 40 Studien zu Paroxetin (Deroxat) zusammengefasst wurden zeigt, dass Paroxetin bei schweren depressiven Episoden mit Placebo verglichen keine deutlichen Verbesserungen für den Betroffenen bringt.
Zwar bekundeten 53% der Testpersonen eine Besserung unter Paroxetin (u.a. Hamilton Skala), aber auch bemerkenswerte 42% der Testpersonen die ein Placebo einnahmen hatten die gleiche Verbesserung erfahren.
Nebenwirkungen unter Paroxetin hatten: 82%
Nebenwirkungen unter Placebo hatten: 68%
Suizidtendenzen waren unter Paroxetin mehr als doppelt so häufig feststellbar.
Es würde mich sehr interessieren, wie das das Placebo ggü. Paroxetin in bezug auf die Manneskraft abgeschnitten hat.
Für eine Gesamtbilanz nahm man den Anteil der Personen, welche die Therapie zum Beispiel wegen ungenügender Wirksamkeit oder Unverträglichkeit vorzeitig abgebrochen hatten. Dabei ergab sich zwischen Paroxetin und Placebo kein Unterschied.
…hinzu kommen noch die unangenehmen Absetzerscheinungen, die höchstwahrscheinlich unter Placebo weniger auftreten
Nörgelei und Meckern ist Beziehungskitt
2. November 2008Besser leben mit Meckern
Nörgeln ist Liebe
Es ist wohl ein Naturgesetz: Je länger man zusammenlebt, umso mehr Macken entdeckt man an seinem Partner – sei es die ewig offene Zahnpastatube oder das notorische Klobrillen-Problem.
Doch was für die einen ein Trennungsgrund ist, kittet bei den anderen die Beziehung – das legen zumindest Forschungsergebnisse des Instituts für Sozialforschung an der Universität Michigan nahe.
„Liebling, Du nervst“ – „Danke!“
Die Wissenschaftler befragten in einer Langzeituntersuchung 800 Menschen zu ihren Lebenspartnern, Kindern und Freunden. Das Ergebnis: Je älter Menschen werden, desto toleranter werden sie gegenüber der Umwelt – außer zu ihren Lebenspartnern. Diese sehen sie im immer schlechteren Licht. Insbesondere die Aussagen „Mein Partner geht mir auf die Nerven“ und „Mein Partner verlangt zuviel von mir“ werden bei älteren Paaren besonders oft bejaht – und doch halten ausgerechnet diese besonders gut zusammen.
Ein böses Wort zur rechten Zeit…
Kira Birditt, Leiterin der Studie, erklärt sich das so: „Je älter man wird und je mehr man sich aneinander gewöhnt, umso besser sind wir in der Lage, uns gegenseitig mitzuteilen, was wir empfinden.“ Dazu gehöre eben auch der Ausdruck negativer Gefühle. Kurz gesagt: Wer sich noch die Mühe macht, aneinander rumzumeckern, der bedeutet sich auch noch etwas.
Wer’s knallen lässt, lebt länger
Doch nicht nur das – eine weitere Studie des Instituts zeigt, dass Partnerstreitigkeiten das Leben verlängern können. Wenn beide Partner in einer Beziehung ihre Konflikte unterdrücken, ist bei ihnen das Risiko eines frühen Todes doppelt so hoch wie bei Partnern, die ihre Streitigkeiten offen austragen. Also: Wer für seine Beziehung etwas Gutes tun will, sollte sich schon einmal eine Liste mit Kritikpunkten ausdenken, mit denen man den Partner überraschen möchte. Valentins-, Jubiläums oder Hochzeitstag sind bestimmt besonders gut geeignet, um diese dann vorzutragen – für ein langes und harmonisches Zusammenleben.

