Ganzkörper-Scanner in Kloten im Test!
Was als witziges iPhone Gadget begann wird jetzt Realität. Ganzkörper-Scanner sollen Personenkontrollen an Flughäfen künftig sicherer und einfacher machen. Das High-Tech-Gerät geht für die nächsten Wochen in die Praxiserprobung.
Das Ding weist Ähnlichkeiten mit einer Telefonzelle auf und kann mittels einer geheimnisvollen elektromagnetischen Strahlung (auch das der Telefonzelle abgeguckt) ein 3D-Bild einer Person erstellen – wohlgemerkt, ohne Kleider, ein «Nacktbild» des Passagiers sozusagen. Die Körperumrisse des Reisenden werden durch die Kleider hindurch sichtbar.
Der Nackt-Scanner verletzt die Intimsphäre und die Grundrechte!
Die elektromagnetische Strahlung ist sicher bestens risikoanalysiert worden und ist wohl ungefährlich und Geschlechtsteile seien nur ansatzweise sichtbar. Trotzdem finde ich das einen massiven Eingriff in die Intimsphäre eines Menschen. Zwar sind Metallgegenstände, Kunststoffmesser oder Plastiksprengstoff scheinbar problemlos ersichtlich – aber auch körperliche Problemzonen. Das ist für viele eine unangenehme Vorstellung und geht zuweit! Wo bleibt hier z.B. unsere muslimische Nachbarsfamilie aus SH, die sich bis vor Bundesgericht durchgerungen hatte, damit ihre beiden Söhne nicht in den gemischen Schwimmuntericht mussten (sie müssen jetzt trotzdem
)
Ich kann den Passagieren nur raten, sich dem Test zu verweigern, zumindest aber heftig zu protestieren – wem das alternativ übliche Petting gefällt!

Nackt-Scanner in Kloten: Problemzonen und primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale werden sichtbar, sofern genügend ausgebildet
Apple hat auch hier die Nase vorn
Eine vergleichbare iPhone Applikation gibt es seit längeren schon auf dem Markt gemäss kreidebleich. Das “XRayshot”! XRayshot ist ein Klassiker für das iPhone. Die Bildqualität ist wie gewohnt besser als bei den professionellen Nackt-Scannern.








