Archiv für August 2008

Es ist schon spät

30. August 2008

du weisst es ist schon spät
doch du lässt dich gerne bitten
du weisst das noch was geht
und du starrst auf ihre rippen

ihre augen weiten sich
die nasenflügel pumpen
du weisst dass sie es so verdient
und sie lässt sich auch nicht lumpen

es ist freitag, freitag und die woche beginnt
es ist traurig, traurig dass die zeit so verrinnt
es ist schade, schade dass die welt sowas braucht
es ist mühsam zu zeigen, dass wahrheit nichts taugt

sie öffnet ihre lippen
und ein schwall von lügen rinnt
bis unter ihre mitte
Sie spielt dir gern das Kind

sie öffnet ihre schenkel
und die weisheit tritt hervor
sie erzählt von ihren enkeln
und der engelsgleiche chor singt:

es ist freitag, freitag und die woche beginnt
es ist traurig, traurig dass die zeit so verrinnt
es ist schade, schade dass die welt sowas braucht
es ist mühsam zu zeigen, dass wahrheit nichts taugt

doch dann kommt einmal die zeit
da wirst auch du erkennen
dass es keinem etwas bringt
wenn nur noch läufer rennen

wenn alle nur noch rasen
von einem end zum gleichen
wer hält dabei die zügel, und
wer stellt dazu die weichen?

Anti-Aging

25. August 2008

Bestes Mittel gegen das grassierende Alter ist scheinbar „Jugendgewalt“.

Laut einer offiziellen Statistik werden die jugendlichen Gewalttäter nämlich immer jünger ;-) .

Olympische Spiele

24. August 2008

Die eine Hälfte der Menschheit halten die Olympischen Spiele für eines der grössten sportlichen Ereignisse der Welt, die andere Hälfte der Menschheit hält es für ein Fest, an dem man in Tibet mal so richtig und informativ protestieren kann.

Warum die Tibeter etwas gegen die Olympiade haben, ist noch nicht ganz erforscht. Tibetische Krawallforscher meinen, sie wären nur beleidigt und neidisch, weil Menschen ins Land eintreffen, die sportlicher als der Dalai Lama sind.

Dabei ist der Dalai Lama doch sensationeller Rekordhalter in Disziplinen wie:
- Ewig Lachen für nichts
- Rücktrittsdrohung
- 2 Tage Deutschlandbesuch ohne Merkel zu begegnen

Die 5 olympischen Ringe stehen für Faulheit, Dummheit, Intolleranz, Fresssucht und Zielloses Streben. Es spiegelt also die Gesellschaft wieder, die nicht am Wettbewerb teilnimmt! ;-)

Behördliche Verordnung von Erotik

22. August 2008

Erotikpraxen und Lovehotels sollen in Singapur den Bürgern erotisch auf die Sprünge helfen. Die Behörden sagen «Wir brauchen mehr Babys»!

Heiratskurse und Kinderkriegkurse wurden entwickelt und sogar ein «Dr. Love» ist im Einsatz. Ob im Web oder seiner Arztpraxis, «Dr. Love» zeigt zwischen Herzkissen allerhand Spielzeug die das Liebesleben interessant machen können. Immerhin soll die Bevölkerung um 44% auf 6.5 Mio anwachsen. Man prüft auch das schwedische Modell, vom Staat finanzierte Krippen, Kindergärten und Vaterschaftsurlaub. Es gibt auch den Vorschlag sog. Lovehotels für Paare einzurichten, die zuhause keine Privatsphäre haben, inkl. Softporno-Kanal. Das Angebot soll es aber nur für Ehepaare geben.

Ich würde sofort Entwicklungshilfe leisten! ;-)

Wir sind Grossstadt!

10. August 2008

Fast unbemerkt feierte WINTERTHUR vor 4 Wochen seine 100′000ste Einwohnerin. Dabei hätte Winterthurs Stadtpräsident den Blumenstrauss beinahe einer Stripteasetänzerin übergeben müssen. Auch das gehört eben zum Grossstädtertum.

Bei der Einwohnerkontrolle haben sich kurz vor der 100′000sten Einwohnerin drei Tänzerinnen angemeldet, berichtet Radio Top. Die Einwohnerkontrolle bestätigte entsprechende Informationen und betont gleichzeitig nicht geschummelt zu haben.

Daniela Fusco, Leiterin der Einwohnerkontrolle Winterthur: «Die Personen am Schalter ziehen eine Nummer. Die Tänzerinnen waren tatsächlich vor der 100′000sten Einwohnerin.» Dadurch wurde Stadtpräsident Ernst Wohlwend vor der Peinlichkeit verschont, den Blumenstrauss einer Stripteasetänzerin überreichen zu müssen.

Fissura Sylvii

8. August 2008

Zwar nicht zwischen den Schläfenlappen

…aber am Beischlaflappen!

Anm. des Verf. 1): Verständlich, nach 3 Durchgängen in 1 h.
Anm. des Verf. 2): Weitere Abwesenheiten seien Dir gestattet!
thx s.

7. August 2008

Die Mädchen und die Frauen,
Die lob’ ich für und für.
Die Blumen auf den Auen
Sind nicht von solcher Zier.
Die Sonne, wenn sie strahlet
Vom Morgenlande her,
Hat schöner nie gemalet
Die Länder und das Meer.