Archiv für Juli 2008

Migros – Cosano „mit Gimmick“

22. Juli 2008

Hit der Woche

Beim Durchstreifen der Migros (ein biederes deutschschweizerisches Warenhaus) entdeckte ich gestern meinen „Hit der Woche“:

Die Verpackung verheisst ja Einiges! Kann das sein? Sexspielzeug in der Migros? Neben trendigen Actilife Produkten und Biogemüse? Syrinx und ich blieben beide stehen und studierten die Verpackung.

Nostalgietriggereffekt

Unweigerlich kamen mir Erinnerungen an die spannenden Gimmicks der Zeitschrift YPS: Die Urzeitkrebse, die Wasseruhr, Das batterielose Detektorradio…

Nach Syrinx’ hastig gemurmelten „…haben wollen!“ landete das schmucke Päckchen dann auch prompt im Einkaufswagen, neben Milch, Brot, Butter und Eiern.

Die nette Dame an der Kasse nimmt das Päckchen und fragt mich dann: „…wollen sie noch murmeln?“

Experimentalfick am Abend

Syrinx drängte mich am Abend das Päckchen zu öffnen und den Inhalt zu begutachten:

CHF 12.80 = 10 Gümmis und 1 Klit Vibrationsring (3/4 h Laufzeit)

Das Ding hält perfekt und hat eine angenehme Vibrationsstärke. Syrinx meldete sich spontan als Testerin, riss sich die Kleider vom Leib und brachte sich in Stellung.

Tatsächlich erfüllt das kleine Gimmick seinen Zweck (im Gegensaz zu manchen YPS-Gimmicks):

Nach ca. 10 Minuten japste meine kleine Nymphe, wie ich es schon lange nicht mehr gehört hatte! Sie versicherte mir nach einigen Spasmen, einen sehr speziellen Orgasmus erlebt zu haben!

Das Teil wandert in unsere Zauberkiste! Prädikat: Wertvoll!

Danke Cosano!

Was ist los in der Atommacht Frankreich?

21. Juli 2008

Erneut atomarer Ausrutscher in Frankreich. Das Drama um unseren obersten „Chäpsler“, Herr Nef, scheint ja das perfekte Sommertheater zu sein, um von wesentlicheren Dingen abzulenken. Jedenfalls gemessen am Verhältnis der Artikelgrösse der jüngsten Tageszeitungen.  Nach dem Unfall vor zwei Wochen in Tricastin seien nun nochmals nur „…ein paar 100 g“ Uran ins französische Abwasser gelangt.

Ich frage mich, was ist da eigentlich los in Frankreich? Tricastin liegt etwa 300 km von der Schweizer Grenze entfernt (oder ca. 600 km von meinem Wohnsitz!). Gibt es da eventuell auch Vorfälle, von denen wir gar nichts mitbekommen?

Unfall in Tricastin. Man erinnere sich an die Pressemeldungen vor zwei Wochen: Es seien lediglich etwa 74 kg Uran durch undichte Auffangbehälter in umliegende Gewässer gelangt (oder waren es 360 kg?). Es sei nicht gefährlich, es handle sich um nichtangereichertes Uran.

In Tricastin sind aber weit grössere Fehler passiert, wie aus der Fachzeitschrift Nucleonics Week hervorgeht.

  • Einige Tage vor dem Unfall beschädigte offenbar ein Baustellenfahrzeug ein Rückhaltebecken. Man machte sich aber nicht die Mühe, den Schaden zu beheben.
  • Am Tag des Unfalles bemerkte man zwar den Überlaufalarm um ca. 19 Uhr, fand aber keine Ursache für diesen. Man beschloss, den Alarm zu ignorieren.
  • Um 22 Uhr fiel einem der Mitarbeiter zufällig auf, dass in dem Rückhaltebecken unter den Tanks Flüssigkeit stand.
  • Um 23 Uhr erschien der Manager der Nachtbereitschaft.
  • Die Mannschaft stellte nun fest, dass neben dem beschädigten Rückhaltebecken eine Lösung im Erdreich versickert war.
  • Es dauerte vier Stunden, bis die Angestellten bemerkten, dass einer von fünf Tanks leer war (nach Wartungsarbeiten am Tag zuvor hatte jemand ein Ventil nicht komplett geschlossen)
  • Eine weitere Stunde später, also nach 4 Uhr morgens am 8. Juli, erkannte das Team schliesslich, dass radioaktive Uranlösung in die Abflüsse für Regenwasser gelaufen war.

Tolle Informationspolitik. Eilig hatten es die Verantwortlichen auch dann noch nicht. Erst um 5.30 Uhr wurde Alarm in der Anlage ausgelöst, um 7.30 Uhr die Atomaufsicht ASN informiert. Und erst um 14 Uhr, also 19 Stunden nach dem ersten Alarm, erfuhren die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden von dem Unfall.

Mängel bei früheren Inspektionen. Die frz. Atomaufsichtsbehörde ASN hatte bereits letztes Jahr bei der betreffenden Betreiberin Socatri verschiedentlich Lecks und überhöhte Chemikalien- bzw. Strahlenemissionen festgestellt. Zudem wurde die „alte Kanalisation“ bemängelt.

Personelle Massnahmen. Der Silberrücken der Betreiberfirma musste nun scheinbar den Hut nehmen. Aber ist das wirklich die Lösung? Vielleicht können auf diese Weise endlich „Altlasten“ saniert werden.

Altlasten. Auf dem Gelände der Betreiberin wurden Abfälle aus der Nuklearwaffenproduktion verscharrt – wohlgemerkt: ungesichert, ohne jede weitere Abdichtung. Schon seit Jahren kann im Abwasser deshalb Uran nachgewiesen werden.

Schlamperei? Die Vorfälle haben die Schwäche der Atomstromindustrie vor Augen geführt. Nachdem es sowohl in Tricastin als auch in Romans-sur-Isère jahrelang Probleme und Verstöße gegen Auflagen gegeben hat, liegt der Vorwurf der Schlamperei nahe.

Anomalie oder Störfall? Der Vorfall wurde auf der internationalen INES Skala als Anomalie, Stufe 1 eingestuft. Die ausgetretene Flüssigkeit sei ja in den umliegenden Gewässern so stark verdünnt worden, dass es praktisch unmöglich sei, eine zu hohe Strahlendosis (doppelte Hintergrundstrahlung) abzubekommen. Dafür wären etwa 0.5 g Uran notwendig.

„Da sich die Uran-Flüssigkeit in den Gewässern sofort stark verdünnt habe, habe es zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung gegeben“ , sagte Thierry Charles vom Institut für Strahlenschutz gegenüber Nucleonics Week.

Umweltschützer meinen, dass es aufgrund der langen Zeitspanne vom Unfall bis zur Alarmierung der Bevölkerung wahrscheinlich ist, dass jemand kontaminiertes Wasser getrunken hat.

Stéphane Lhomme, Sprecher der Atomgegner Sortir du Nucléaire, hat direkt nach dem Unfall gesagt:

„Es ist wahrscheinlich, dass jemand kontaminiertes Wasser getrunken und jetzt Ablagerungen in seinem Körper hat.“

Heinz Smital ergänzt:

„Letztlich läuft es darauf hinaus, wer die Beweislast dafür hat, dass jemand geschädigt worden ist.“

Uran ist auch giftig. Mein Gott, es kann doch hierbei nicht nur um die Strahlendosis und die Störfallstufe gehen! Uran 238 ist per se ein sehr giftiges Schwermetall (gehen wir mal davon aus, es war tatsächlich „nur“ Uran 238)! Salze vom Uran sind ebenfalls giftig. Ich gehe davon aus, dass eine Uransalzlösung in die Umwelt gelangt ist. Uran lagert sich u.a. in Knochen und bleibt dort über viele Jahre. Dies kann zu Knochenkrebs führen.

null

Lippen- Kiefer- Gaumenspalte mit Tumorbildung im IRAK durch abgereicherte sog. DU-URAN-Munition der amerikanisch-israelischen „Demokratiebringer“


Bei einer täglichen Einnahme von > 0.0006 mg Uransalz pro kg Körpergewicht können Gesundheitsschäden nicht ausgeschlossen werden (EPA).

T+ / R 26/28-33-53

Sehr giftig beim einatmen, verschlucken / Kumulierer / Schädlich für Wasserorganismen

Schönheit ist relativ

19. Juli 2008

Das Sucralfat „Sakralsulfat“ (Sucral sulphate) entfaltet seine Wirkung schon bald nach oraler Einnahme. Aufgrund der Schönheit der Konstitutionsformel hätte ich aber eine deutlich heilig-heilsamere Wirkung erwartet. So trivial ist die Chemozeutik leider nicht.

Why iPhone 3G

17. Juli 2008

Syrinx, I think this might give you the reason why this capex is so important.

more about "Why iPhone 3G", posted with vodpod

B&B (Beds & Blowjobs)

17. Juli 2008

Die Billigflieger von Ryanair wollen eine neue Fluggesellschaft für Langstreckenflüge gründen. Dies verkündete Vorstandschef Michael O’Leary am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf.

Spezialservice für Business Class:
Während man als Economy Flieger für “zehn Euro über den Atlantik” kommt, gibt es in der Business Class einige Zusatzfeatures.

Kühe furzen Ozonschicht weg

13. Juli 2008

Kühe rülpsen und furzen pro Tag ca. 300-500 Liter Methangas. Ein Gas, das 23 mal stärker zur Erderwärmung beiträgt als Kohlendioxid. 15% der Treibhausgase werden von Kühen verursacht. Muh!

Die Politik feilt bereits fieberhaft an Lösungen. So wird auf Kühe und deren Produkte künftig eine Klimasteuer erhoben. Tierschützer und -anwälte fordern aber die Steuer auch für Menschen. Über die Höhe des „Flatulenzrappens“ ist man sich aber indes noch uneins. Ebenso bereitet die Erfassung der menschlichen Winde noch Probleme.

Die Fleischlobby entwarnt. Es sei kein Problem klimaneutrales Fleisch zu produzieren, die Zusatzkosten halten sich in Grenzen. Landschafts- und Heimatschützer befürchten aber eine Verschandelung der Schweizer Landwirtschaft.

Die Lösung des argentinischen Forscherteams zur Produktion klimaneutraler Rinderprodukte ist denn auch nicht ganz unauffällig. Es geht aber in erster Linie um den Schutz unserer Erde, sagen die Forscher.

Fettfuss

12. Juli 2008

Es ist ganz ertaunlich, an welchen Orten des männlichen Körpers sich mit fortschreitendem Alter Fett anlagern kann.

Gerade vorhin stellte ich fest, dass ich nicht mehr in meine superteuren Bergschuhe reinpasse! Das ärgert mich besonders, weil ich in dieses Paar Schuhe etwa soviel investiert hatte, wie für mein übriges Alltags-Schuharsenal – von Geburt an gerechnet!

Nächste Woche sind wir in der Wand. Ich darf zum Glück meiner liebsten Schuhe anziehen. Sie passen besser. Ich liebe übrigens die Schuhe von s.! Bin schon sehr gespannt auf den volatilen s.&p.-Carbonsäuremix nach achtstündiger anaerober Kultivation….! Ich erwarte eine starke Propansäurenote, mit einer Basisnote Isovaleriansäure, Kopfnote Ethansäure. Gemischt mit 3-Methyl-2-hexen-carbonsäure: DAS Hüttenfeeling schlechthin! ;-)

Der Chemiker

11. Juli 2008

Vorkommen: Der natürliche Lebensraum des gemeinen Chemikers ist mannigfaltig. Besonders ist er jedoch von zwei essentiellen Parametern bestimmt: Einer ausreichenden Menge an seltsamen Apparaten und Chemikalien. Beide Komponenten tragen wesentlich zur Arterhaltung bei.

Der Chemiker lebt sowohl in grossen Produktionshallen, als auch in kleineren Gebäuden und Räumen. Besonders oft trifft man Chemiker aber in Laboratorien an. Je mehr verschiedene Apparaturen und Chemikalien, desto wohler fühlt sich der Chemiker.

Verhalten: Der Chemiker tarnt sich in der Regel und passt Verhalten und Aussehen seiner Kleidung an. Oft können Chemiker nur mit Schwierigkeit voneinander unterschieden werden. Bei kleineren Exemplaren ist es zudem schwierig, diese vor dem Hintergrund der seltsamen Apparaturen zu unterscheiden.

Die Sprache der Chemiker ist i.d.R. unverständlich, scheint aber in ihrem Mikrokosmos eine kommunikative Funktion zu haben. Das Zeichnen von Schriftzeichen der Chemiker nimmt oft viel Zeit in Anspruch. Die Schrift der Chemiker ist noch sehr unausgereift und wird deshalb sehr oft mit Pfeilen und Strichen korrigiert. Einige Chemiker kennen lediglich die Strich-Zeichen, eine wachsende Gruppe befasst sich aber bereits mit Buchstaben.

Sozialverhalten Falls sich ein Weibchen oder Männchen von einer Gruppe Chemiker entfernt und ein eitles Einzeldasein zu fristen beginnt, handelt es sich um einen Lebensmittelchemiker. Ob es sich bei den Chemikern um Einzelgänger oder Herdentiere handelt, konnte bis heute nicht genau erwiesen werden.

Chemiker können aufgrund ihrer Interessengebiete in drei grosse Gruppen eingeteilt werden:
- Sprengstoffe
- Drogen
- Potenzmittel

Reproduktion: Die Vermehrung der Chemiker ist eher mysteriös und bisher nicht vollständig geklärt. Bis heute weiss man nicht, wie sich die Chemiker reproduzieren. Jedoch wurde ein Phänomen beobachtet: Es werden heute nicht mehr unbedingt Chemikerinnen für die Vermehrung benötigt. Vielmehr scheinen auch in diesem Falle die in ausreichender Menge vorhandenen Chemikalien und Apparaturen eine wichtige Rolle zu spielen, sowie die zusätzliche Komponente Zeit, die besonders bei den männlichen Exemplaren praktisch nicht vorhanden ist. Der direkte Zusammenhang mit einer Universität hingegen lässt sich nicht zweifelsfrei nachweisen.

Jedoch konnte jüngst nachgewiesen werden, dass jeder gute Chemiker mit dem sogenannten PYROMAN-Gen ausgestattet ist, was auch der Grund ist, dass 1.2% der Chemiker mit weniger als 10 Fingern ihrer Tätigkeit nachgehen.
Solche bemitleidenswerte Chemiker befassen sich später oft mit GMP / ISO 9000 / GLP etc. und produzieren Berge von nichtssagenden Dokumenten.

Feinde: Der natürliche Feind des Chemikers ist der Öko. Dieser trägt massiv zu der Limitierung der Ressource Chemikalien bei und beraubt den Chemiker so seiner wichtigsten Existenzgrundlage.

Bedeutung: Ohne den Chemiker würde es für einige andere Arten schwer werden zu existieren. Die Hauptgruppe, die darunter leiden würde wären die Medikamentenabhängigen. Sie würden innerhalb kurzer Zeit aussterben. Die Liste der bedrohten Arten würde dann ausgeweitet mit: Apotheker, Ärzte, Medikamentenschmuggler und Hypochondern. Ohne Chemiker wäre die Welt nicht die, die sie heute ist.

Ironie

10. Juli 2008

Ironie charakterisiert eine geistige Haltung, Einstellung oder allg. einen Zustand, der geprägt ist von absoluter Ehrlichkeit. Ironie begegnet man häufig im Alltag. Besonders oft ist Ironie aber in der Politik zu finden.

Zur Veranschaulichung ein paar Beispiele (vielleicht hilft dir das s.):

Politik:
1) „Ich bin ein Berliner“ JFK
2) „Die Autobahnvignette ist eine temporäre Lösung“ Phönsi Egli
3) „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ Walti Ulbricht
4) „Die SVP ist die Partei des Schweizer Volkes“ Chrischi Blocher

Alltag:
1) „…du siehst heute aber wieder gut aus“
2) „…ich will nur dich.“
3) „…ja, es war schön mit Dir, es hat Spass gemacht“
4) „…es kommt nicht auf die Grösse an“
5) „… nein, du bist nicht dick, du gefällst mir so wie du bist“

Erziehung:
1) „Später wirst du mir dafür danken“
2) „Dir fehlt da die Lebenserfahrung“
3) „Als ich in deinem Alter war, haben wir das nicht gemacht“
4) „Glaub mir, wir hatten es viel schwerer…“
5) „Das durften wir auch nicht, als wir noch so alt waren wie du jetzt…“

Menschen die oft und viel von Ironie gebrauch machen, heissen auch Ironiegagel (Beispiele: Chrischi, Ueli, Amstutz, Toni Br. und Toni Bo., Pan)

Werkzeug verschwindet spurlos!

8. Juli 2008

Hast Du Dich auch schon gefragt, warum das Werkzeug im Labor dauernd abhanden kommt?

Es muss wohl am Dampfdruck des Materials liegen…