alles klar?

2009

1938
alles klar?

2009

1938
„Im Dienste der Sache…“, sagten die Verantwortlichen für die diffamierende Plakatkampagne gegen Behinderte. Wieviel Geld wird da für Plakate zum Fenster hinausgeworfen? Die IV geht mit dieser Teaser-Werbung bewusst das Risiko ein, dass sie sogar kontraproduktiv ist. Es wäre ein Wunder, wenn angesichts einer solcher Misswirtschaft KEINE Milliardenschulden bestünden.
Für mich ein Skandal! Was sagen dazu unsere Menschenrechtler in Brüssel? Was würden sie dazu sagen, wenn die gleiche Kampagne von der SVP lanciert würde, die im Übrigen die Kampagne verurteilt (aus Kostengründen, natürlich)? Wo bleibt das Mitgefühl unserer Staatsangestellten? Warum wundern wir uns, wenn Behinderte verprügelt werden?
Offener Brief:
Diffamierende Plakate gegenüber Behinderten!
Sehr geehrter Herr du Bois-Reymond,
Seit Montag provoziert eine Plakatkampagne in der ganzen Schweiz mit Äusserungen wie etwa «Behinderte kosten uns nur Geld» und «Behinderte sind dauernd krank». Nach zahlreichen Rückmeldungen von Menschen mit und ohne Behinderung stellen wir fest, dass diese Plakate nicht nur provozieren, sondern beleidigen und verletzten.
Bald nach Kampagnenstart wurde das Bundesamt für Sozialversicherungen, respektive die Invalidenversicherung, mit der Plakataktion in Verbindung gebracht. Mittlerweile sind Sie und Ihre Kommunikationsabteilung als Verantwortliche für diese Kampagne geoutet.
Wir sind empört über die diffamierenden Botschaften, die Sie mit der aktuellen Kampagne verbreiten – finanziert aus Versicherungsgeldern notabene –, da diese bestehende Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderung zementieren.
Auch wenn die Kampagne sich als «Rätselkampagne» entpuppt, befürchten wir, dass diese Negativ-Botschaften den Menschen mit Behinderung letztlich schaden.
Wir stellen zudem fest, dass uns diese IV-Kampagne der AHV/IV-Kommission, in der wir auch vertreten sind, nicht vorgelegt worden ist. Im Gegensatz zu den Vorläuferkampagnen.
Wir müssen weiter davon ausgehen, dass Sie in der Konzeption der Kampagne keine der Behindertenorganisationen einbezogen haben. Allerdings benutzen Sie gerne betroffene Personen als Testimonials, wenn es Ihnen und der IV dient.
Wir fordern Sie deshalb auf, diese Kampagne sofort abzubrechen und sich bei den Betroffenen zu entschuldigen.
Mit freundlichen Grüssen
herr pan
Kopie: Herr Bundesrat Didier Burkhalter, Vorsteher EDI
Gefeuert – Weil er die Wahrheit über Drogen sagte!
Der britische Drogenbeauftragte und Pharmakologe David Nutt wurde entlassen, weil er es gewagt hatte zu sagen, dass es gefährlichere und weniger gefährlichere Drogen gibt. Vor allem aber, dass es weniger gefährliche Drogen als Alkohol und Tabak gibt!
LSD, Cannabis und Ectasy seien ungefährlicher als Alkohol, sagte er zu Studenten. Das passt der Regierung aber gar nicht in den Kram und er musste seinen Hut nehmen. Dabei hat niemand je behauptet, dass Drogen ansich ungefährlich seien. Ein Beweis für das sehr dürftige Verständnis der Regierung über den Wert der Wissenschaft. Der Drogenbeauftragte und sein Team waren wohl nur dazu da, die Meinung der Regierung abzunicken.
Wir brauchen eine breite und offene Diskussion über die wissenschaftlichen Nachweise und eine wohlüberlegte Debatte, warum wir Drogengesetze haben und ob sie ihre Aufgabe leisten. Auch hierzulande werden die Bürger absichtlich per Gesetz dumm gehalten. Nur ja niemanden mittels bewusstseinserweiternden Substanzen über den Tellerrand schauen lassen.
Es scheint mir, als werden die Erkenntnisse der Wissenschaft und Forschung mit politischen Füssen getreten.

David Nutt
Gestern durfte ich mit meiner sexy Mitarbeiterin im Zug quer durch die Schweiz fahren. Einmal Ticino retour. Der Zug ist praktisch, man kann in den 4 Stunden prima arbeiten, wenn man möchte. Wir hatten auch beide genug Arbeit mitgebracht. Jedoch tauschten wir in den 8 Stunden Fahrt lieber unsere Lebensgeschichten und schweinische Details aus. Sehr spannend.
Am Abend trafen wir in Zürich auf einen potentiell guten Gesprächspartner, mit dem man sicher interessante Gespräch hätte führen können. Ich grüsste ihn freundlich und meine Begleitung hauchte ihm ein „Hallo“ entgegen.
Ueli verabschiedete sich dann recht zügig und wir entschlossen uns noch zu einem intimen Tete-a-Tete in Zürich.
Kurz darauf fragte mich meine liebliche 25jährige Kollegin: „Du, wer war eigentlich der kleine lustige Mann?“ – „Ach“, sagte ich aufgeret, „das war der Ueli Maurer, Bundesrat und Hardliner, ehemaliger SVP Präsident…“
Ich erntete nur fragende Blicke von ihr: „Wo waren wir stehen geblieben…?“ Hmmm.

Damals war die Welt doch noch in Ordnung, oder?
Ab Dezember an ihrem Kiosk.

Unbestritten, die Informationspolitik von Pharma und Regierung sind mangelhaft in Bezug auf die Grippeimpfung. Der Einsatz von Thiomersal (Quecksilberverbindung) als Konservierungsstoff und das umstrittene Squalen-Adjuvans scheint viele Gemüter zu erregen. Positiv dabei ist, dass sich die Durchschnittsbevölkerung einmal Gedanken um moderne Forschungsgebiete im Pharmasektor macht und sich plötzlich dafür interessiert, was die Industrie in menschliche Körper spritzt, wie ich aus zahlreichen Zuschriften erfahre. Was auch nicht zu unterschätzen ist, ist die Verantwortung für die Entscheidung die problematischen Stoffe überhaupt einzusetzen. Ich möchte das nicht entscheiden müssen.
Es gibt zuviele nichtwissenschaftliche Quellen im Internet. Viele Aktionen werden höchstwahrscheinlich über PR Agencies von der Industrie verteilt. Vergessen wir nicht, erste Priorität der Pharma ist Geld zu verdienen. Viele grundsätzliche Fragen zur Grippeimpfung sind offen.
Ich hoffe sehr, dass eine zweite und dritte Grippewelle mit Antigen-shift ausbleibt. Viele Möglichkeiten zur effekiven Behandlung wird es dann nicht mehr geben. Es bleibt uns dann wohl nichts anderes übrig, als 12 Monate freiwilliger Hausarrest (geschlossene Türen), kein Kontakt zur Öffentlichkeit und ein paar gute Bücher. Danach kann man mal vorsichtig nachschauen, wer die Überlebenden sind.
Ich frage mich, ob es die geimpften oder die ungeimpften sein werden.
Es gibt scheinbar Gruppen von Menschen, die wichtiger sind als andere. Sie bekommen den Schweinegrippeimpfstoff ohne das problematische Adjuvans.

Für die Bundeswehr in Deutschland wurde der H1N1-Impfstoff OHNE das umstrittene Squalen-haltige Wirkverstärkergemisch und ohne das problematische Konservierungsmittel bestellt. Experten meinen, das sei die einzig richtige Entscheidung.
In 14 Tagen werden in Deutschland die ersten Spritzen gegen die Schweinegrippe gesetzt. Aber diese erste grossflächige Pandemie-Impfaktion geht mit fatalen Bedenken einher. Der Impfstoff kann zwar den Geimpften vor der Schweinegrippe bewahren, aber das Medikament könnte aufgrund des enthaltenen Wirkverstärkers auch ernsthafte Nebenwirkungen haben. Die Nebenwirkungen können offenbar so stark sein, dass sie der Bundeswehr in Deutschland nicht zugemutet werden können. Sie bekommenden sicheren konventionellen Impfstoff, ohne das Adjuvans!

Wie sonst lässt es sich verstehen, dass die Bundeswehr jetzt ein Kontingent eines anderen Schweinegrippe-Impfstoffs bestellt hat? Das Verteidigungsministerium hat das Serum der Firma Baxter eingekauft, das zwar erst wenige Tage in Europa zugelassen ist – aber schon jetzt viel weniger umstritten ist als jenes, mit dem die übrige Bevölkerung in Deutschland geimpft werden soll. Der Bundeswehr-Impfstoff wird auch in den USA, Australien und in anderen Teilen der Welt eingesetzt. Er hat keinen Verstärker und funktioniert genauso wie das normale saisonale Grippeserum.
Das ist natürlich eine deutliche Ohrfeige für das Deutsche Gesundheitsministerium, aber die einzig richtige Entscheidung, sagt der Virologe Alexander Kekulé, Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie an der Universität Halle. Die Mediziner und Virologen bei der Bundeswehr sind einfach schlauer. Sie bestellen einen Impfstoff, dessen Funktion schon milliardenfach überprüft worden ist. Der deutschen Bevölkerung wird demgegenüber ein praktisch ungeprüfter, potentiell nebenwirkungsreicher Impfstoff verabreicht.
Die Bundeswehr braucht einen umfassenden Impfschutz für ihre Auslandeinsätze, das ist klar. Man wollte offensichtlich kein Risiko eingehen und hat auf die bewährte konventionelle Technik gesetzt, wie im Übrigen auch die USA, Australien und andere Teile der Welt. Ein Sprecher der Bundeswehr sagte, die Verträglichkeit der Impfung sei sehr wichtig und die konventionelle Impfung ohne den Wirkverstärker sei eben besser verträglich.
„Wir sind nicht etwas Besseres, wie sind etwas anderes“ , sagte der Sprecher der Bundeswehr.

Die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) frotzelte, die ganze Diskussion über die Impfstoffe sei überflüssig. Alle Impfstoffe seien sicher. Klar, Frau Schmidt. Und der Verstärker werde nur eingesetzt, damit die Wirkung „sehr hoch“ ist. Klar, Frau Schmidt, was bedeutet denn „sehr hoch“ konkret. Wie ist die Datenlage hierzu? Gibt es Studien? Wird es nach diesem offensichtlichen Grossversuch von Deutschland und der Pharmaindustrie eine Studie geben?
Und: Ist denn die Wirkung des Bundeswehr-Impfstoffes nicht auch „sehr hoch“? Sagen Sie dem deutschen Volk wirklich alles, Frau Schmidt?
Immerhin krebsen Sie ja jetzt zurück und empfehlen Schwangeren den Impfstoff plötzlich OHNE das umstrittene Adjuvans. Wie ich letzte Woche hier im Blog empfohlen habe. Ev. auch für Kinder.
Gestatten Sie mir deshalb nochmals die Frage: Sind beide Impfstoffe wirklich gleich sicher? Bestehen ev. noch andere Bedenken und Risiken beim Impfstoff mit Wirkverstärker?
Frau Schmidt, Sie empfehlen den konventionellen Squalen-freien Impfstoff für Schwangere. Sie empfehlen die Impfung auch für Kinder in Kindertagesstätten. Weder für Schwangere, noch für Kinder ist aber der nötige konventionelle Impfstoff verfügbar. Wie soll das gehen?
Es ist demnach fragwürdig, warum man überhaupt Impfstoff mit Adjuvans hergestellt hat. Gerade auch, weil man genügend Zeit gehabt hätte, konventionellen Impfstoff herzustellen. Wir können immer noch entscheiden, den Impfstoff mit dem Adjuvans nicht einzusetzen. Eine weitere Möglichkeit bestünde darin, den konventionellen Impfstoff zu bestellen und erst bei Bedarf, im letzten Moment (bei der Verabreichung) das Wirkverstärkergemisch zuzufügen. Die würde zwar eine Neuzulassung bedingen, brächte aber eine erhöhte Sicherheit, die ja den Kunden (also uns) und der Regierung (also Frau Schmidt) so wichtig ist. Ich befürchte aber, dass sich beim Studium des Zulassungsdossiers herausstellen würde, dass das Adjuvans keine zusätzliche Vorteile bringt.
Die Schweinegrippe verläuft hierzulande immer noch meistens relativ mild (n= >22000 Infektionen in Deutschland). Allerdings habe ich jetzt gerade ein paar Studienergebnisse gelesen, die aufhorchen lassen. Ein Team aus Winnipeg, Kanada untersuchte 168 besonders schwere Krankheitsverläufe und stellte fest, dass sich schwere Krankheitsverläufe bei Jungen und Heranwachsenden (Alter zwischen 10 und 60 Jahren) häufen. 80% der Patienten wurden nach 4 Tagen Symptome künstlich beatmet. 24 von ihnen starben. Das Durchschnittsalter der Patienten war mit 32 Jahren ungewöhnlich niedrig.
Werden wir eine Zweiklassengesellschaft haben? Wird auch bei uns der sichere konventionelle Impfstoff der Armee vorbehalten bleiben? Warum verteilen wir nicht den konventionellen Impfstoff an Schwangere und Kinder?

Die Medien verstehen es hervorragend, mit vielen Berichten über die steigende Anzahl an Erkrankten, die Schweinegrippe H1N1 zum höchst gefährlichen Pandemieszenario zu verzieren. Das Sommerloch führte zu ausführlichen Reportagen, die ein düsteres Zukunftsbild zeichnen. Die Behörden sind bemüht, sich sicher zu geben, alles „im Griff“ zu haben:
Tamiflu und Relenza einlagern und 13 Mio. Impfdosen für eine Massenimpfung vorbereiten. Nur die Impfaktion alleine wird uns 223 Mio. Franken kosten. Braucht es eine Massenimpfung gegen Schweinegrippe?
Leider hat man für die Herstellung des Vakzins schlecht erprobte Wege eingeschlagen. Der auf den Markt kommende Schweinegrippe-Impfstoff wird ein neuartiges, ungebräuchliches „Wirkverstärkergemisch“ enthalten.
Dieses „Wirkverstärkergemisch“ ist m.W. nicht regulär zuglassen und geht auf eine Musterzulassung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMEA zurück. Es wurde bereits beim Vogelgrippe-Impfstoff grossflächig im freien Feldversuch erprobt. Das Problem: Da es bisher nicht in handelsüblichen Grippeimpfstoffen erprobt ist, fehlen die Erfahrungen.
Der Vorteil für die Industrie ist, dass das Vakzin mit dem Wirkverstärkergemisch, weniger Antigene benötigt. D.h. anstatt teure Antigene, verkauft man billige Excipienten (Hilfsmittel). Interessant in diesem Zusammenhang: Die USA hat den Impfstoff explicit OHNE den Wirkungsverstärker bei uns bestellt!
Eine Anfrage zu diesem Wirkverstärkergemisch bei der Deutschen Arzneimittelbehörde ergab eine etwas seltsame, verharmlosende Umschreibung; man könne diesen Wirkverstärker als „… so etwas wie Bio-Wirkstoff-Verstärker“ betrachten. Bitteschön, was an den Inhaltsstoffen des Wirkverstärkers wurde nach Biorichtlinien produziert?
Nach allem was ich bisher in Erfahrung bringen konnte, scheint das Wirkverstärkergemisch tatsächlich die Wirkung des Impfstoffes zu verstärken, wenn man der grosszügig angelegten und vielversprechenden klinischen Studie an 30 Frettchen glauben mag (mehr hier) .
Allerdings werden nicht nur die erwünschten, sondern auch die unerwünschten Wirkungen verstärkt, etwa Schwellungen und Schmerzen im Injektionsbereich, im Weitern Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost u.a.m. Es sind auch sehr ernste Nebenwirkungen mit bedrohlichen Folgen denkbar, z.B. überschiessende Immunreaktion sowie aufsteigende Lähmungen. Diese Risiken sind derzeit NICHT ABSCHÄTZBAR, was nicht heisst, dass sie nicht vorhanden sind.
Damals
1976 gab es in Fort Dix (USA) Infektionen mit einem damals unbekannten Grippevirus. Präsident Ford ordnete daraufhin die Produktion eines entsprechenden Grippeimpfstoffes für alle US-Amerikaner an. Erst als 40 Mio. Bürger geimpft waren fiel auf, dass hunderte von ihnen an lebensbedrohlichen aufsteigenden Lähmungen erkrankt waren. 32 Menschen starben.
Tragisch an der ganzen Geschichte war, dass man nur die eventuelle Gefahr des Virus im Blickfeld hatte. Ausserhalb von Fort Dix kam es nämlich zu keinen Infektionen mit dem Virus.
Normalerweise gewinnt man nach der Zulassung neuer Medikamente nach und nach Informationen und Erfahrungen zu Wirkung und Nebenwirkung. Ich sehe beim neuen, relativ schlecht erprobten Schweinegrippe-Impfstoff diesbezüglich mögliche Risiken. Der Impfstoff soll innert kürzester Zeit 6.5 Mio. Menschen in der Schweiz gespritzt werden. Man könnte das auch als ein „Grossversuch der Pharmaindustrie an der Bevölkerung“ sehen.
Treten dabei unerwartete Nebenwirkungen auf, könnten in kurzer Zeit sehr viele Menschen betroffen sein, bevor entsprechend Gegensteuer gegeben werden kann.
Der Verdacht drängt sich auf, dass hinter dem Grossauftrag für Schweinegrippe-Impfstoffe mit Wirkverstärkern eher die Interessen der Hersteller an einem einfacher und günstiger zu produzierenden Medikament stehen, als die Interessen der Menschen an einem bewährten und optimal verträglichen Impfstoff. Dafür spricht auch, dass im Impfstoff eine Quecksilberverbindung als Konservierungsstoff enthalten ist, die auf Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO aus modernen Impfstoffen längst verbannt worden ist.
Ich denke, eine Massenimpfung ist übertrieben. Glücklicherweise verläuft die Schweinegrippe nach wie vor überwiegend milde. Trotzdem wird bereits jetzt öffentlich zur Impfung gegen die Schweinegrippe geraten. Das Argument, das Schweingrippevirus könne durch Kontakt mit saisonalen Grippeviren mutieren und zu einem sehr gefährlichen Virus werden, ist keines. Theoretisch ist es zwar denkbar, dass dies geschehen könnte. Sollte das Virus aber so stark mutieren, würde die heutige H1N1 Impfung sehr wahrscheinlich wenig helfen. Der Impfstoff wirkt ja nur gegen die Erreger, deren Antigene er enthält.
Interessant dazu ist auch die Tatsache, dass man eigentlich gar nicht weiss, wie stark der Impfstoff tatsächlich schützt. Vor der Marktfreigabe wird nämlich lediglich geprüft, wie stark der Impfstoff die Antikörperwerte im Blut steigen lässt. Dies sagt aber letztlich nichts über den Schutz des Menschen vor den Folgen von Infektionen wie z.B. Asthmaanfälle, Bronchitis, Lungenentzündung oder Tod aus.
Es erstaunt mich sehr, dass in Anbetracht der hohen Kosten, die mit diesem gigantischen Auftrag verbunden sind keine klinischen Studien gekoppelt sind, welche den tatsächlichen Nutzen des Impfstoffes für den Geimpften untersuchen. Zumindest hätte man auf diese Weise eine Basis auf der die Strategie für künftig Pandemien diskutiert werden könnte.
Die WHO empfiehlt m.W. die Impfung auch für Schwangere. Diese Empfehlung halte ich aber für bedenklich, da der Impfstoff das besagte Wirkverstärkergemisch enthält, für das die Erfahrung bei Schwangeren fehlt. Schwangere in den USA können aber geimpft werden, da man dort auf das konventionelle Präparat setzt.
Eine Massenimpfung ist hierzulande nicht empfehlenswert, da die Schweinegrippe milde verläuft. Zudem basiert der Impfstoff nicht auf der bewährten Produktionsweise. Die unkalkulierbaren Risiken, die das Wirkverstärkergemisch mit sich bringt, sind auch dadurch nicht gerechtfertigt, dass i.d.R. gesunde Menschen geimpft werden.
Das Wirkverstärkergemisch AS03 von GlaxoSmithKline GSK, das bei dem Impfstoff zur Anwendung kommen soll, besteht aus folgenden Substanzen:
10.69 mg Squalen
11.86 mg DL-alpha-tocopherol
4,86 mg Polysorbat 80
Das Adjuvans AS03 ist bei der H5N1 Geschichte an 39000 Probanden getestet worden und scheint verträglich zu sein. Eine unreflektierte Übersicht von solchen Adjuvantien gibt es hier bei der WHO.
Aus der Distanz betrachtet, pharmakologisch eigentlich wenig bedenklich. Da es sich bei allen Substanzen um natürliche oder von natürlichen Stoffen abgeleitete Substanzen handelt.
Die Tatsache, dass ich aber praktisch keine öffentlich zugängliche Studien oder Daten zur Toxikologie der daraus hergestellten Emulsion für parenterale Anwendung finde, stimmt mich nachdenklich.
Squalen ist eine organische, ungesättigte Verbindung aus der Gruppe der Triterpene, die von allen höheren Organismen produziert wird. Der Stoff spielt auch im menschlichen Stoffwechsel eine Rolle. Squalen ist in der Natur weit verbreitet und auch in verschiedenen Lebensmitteln zu finden.
Im Menschen ist es eine Zwischenstufe der Biosynthese von Cholesterin, Steroiden und Vitamin D.
Toxikologisch demnach wenig bedenklich, dachte ich, wäre da nicht der Bericht von Barbro C. Carlson et al. 2007. Die Forscher haben festgestellt, dass Ratten nach nur einmaliger Injektion von Squalen-Mikroemulsion eine chronische, immunvermittelte Entzündung bzw. eine rheumatoide Arthritis entwickelt hatten. OK, vergessen wir nicht, dass Squalen gezielt zur Provokation einer verstärkten Immunreaktion beigesetzt wird.
alpha-Tocopherolacetat ist Vitamin-E-acetat, ein Provitamin. Keine toxikologischen Bedenken, wenn nicht überdosiert wird.
Polysorbat 80 ist ein Polyoxyethylensorbitanmonooleat und wird als nichtionisches Tensid in Kosmetika, Arzneimitteln, Futtermitteln und besonders als Emulgator in Lebensmitteln verwendet. Wird nach meiner Erfahrung schon lange in der parenteralen Applikation eingesetzt und ist unproblematisch. Cave: Ursprung beachten. Es gibt Polysorbat 80 veg. (pflanzlich) und Polysorbat 80 animal (tierisch). Beide haben ihre Vor- und Nachteile bei der parenteralen Applikation (Allergiepotential).
Squalen ist wasserunlöslich, Polysorbat ein Dispergator/Emulgator, Vitamin-E-Acetat ein Stabilisator. Damit kann man wunderschöne, stabile Öl in Wasser Emulsionen herstellen. Doch wozu? Der genaue Wirkmechanismus dieser Mikroemulsionen ist noch nicht bekannt. Die Wirkung könnte wie bei ähnlichen Systemen (Novartis MF59, Squalen 9.75 mg, Polysorbat 80 1.175 mg, Sorbitan trioleat 1.175mg) auf verbesserter Antigen-Delivery beruhen und/oder auf der Beeinflussung der Proteinsynthese in der Zelle oder auf verbesster cd4 t-Zellen und/oder b-Zellen Erinnerung bzw. response (mehr hier). Es ist anzunehmen, das Squalen das Immunsystem stimuliert. Für das o.g. AS03 von GSK liegen aber keine zugänglichen Daten vor. Ein anderer Wirkungsverstärker ist AF03 von Sanofi Pasteur (Squalene-containing emulsion (2.5% emulsion))
Novartis war vor vielen Jahren bereits mit seinem squalenhaltigen Wirkungsverstärker MF59 in den Schlagzeilen, weil Ratten bei Versuchen Lähmungen und ernsthafte Arthritissymptome zeigten. Versuche an Menschen mit Konzentrationen von 10 to 20 ppb (parts per billion) Squalen zeigten ernsthafte Immunreaktionen bis hin zu Autoimmunreaktionen.
Ich fide es bedenklich, dass erstmals grossflächig ein neuartiger Immunverstärker eingesetzt werden soll. Ich verstehe die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Interessen dahinter. Man benötigt viel weniger Antigen-Substanz. Bei einer rasch fortschreitenden Pandemie sicherlich sehr von Vorteil, da man schneller die nötigen Impfdosen herstellen kann. Auch wissenschaftlich finde ich die Nano- bzw. Mikroemulsionstechnologie sehr interessant.
Jedoch finde ich es jedoch nicht OK, dass über das Thema in der Öffentlichkeit und Medien nicht offen kommuniziert wird.

Swissmedic untersucht den Tod einer jungen Frau, die nach Einnahme einer Antibabypille an einer Lungenembolie gestorben ist. Gemäss swissmedic ist das der erste Todesfall in der Schweiz im Zusammenhang mit der Antibabypille „Yaz“. Das Mädchen ist an einer Lungenembolie gestorben.

Ein ähnlicher Fall haben wir in unserer Bekanntschaft. Seline (16) hatte die Pille Yasmin (gleicher Wirkstoff) eingenommen. Kurz darauf liegt sie im Koma: Lungenembolie. Heute ist Seline schwer geistig und körperlich behindert.
Der Hersteller der Pille versucht in enger Zusammenarbeit mit der Behörde die Umstände für den Todesfall zu klären. Es ist bekannt, dass hormonelle Verhütungsmethoden in seltenen Fällen Embolien auslösen könnnen, sagt der Hersteller.
Seline hat das Kontrazeptivum Yasmin eingenommen. Das Mädchen, das kürzlich gestorben ist das Präparat Yaz. Beide enthalten Drospirenon und Ethinylestradiol.
Es ist Vorsicht geboten!

Letzten Dienstag hatte ich einen ziemlich hohen Augeninnendruck, so zwischen 30 und 40 mm Hg (ungetropft). Das Glaukom habe ich schon seit meiner Geburt. Nach etlichen Versuchen mit Medikamenten, riet mir mein Augenarzt zu einer SLT, die ich gleich am nächsten Tag machen sollte. Die Methode sei Nebenwirkungsfrei und unkompliziert. Es wird dabei mit einem Argonlaser ins Trabekelwerk geschossen. Damit erzeugt man kleine Entzündungsherde und man hofft, dass Makrophagen einiges an Ablagerungen wegfressen und so das Kammerwasser besser abfliessen kann.
Das ganze war recht erfolgreich. Von 35 ungetropft auf 15 mm Hg unngetropft. Ich bin recht zufrieden und hoffe, dass das einige Zeit anhält und ich mich nicht mehr mit dieser ewigen Tropferei herumschlagen muss. Einige der Tropfen brennen nämlich wie Feuer im Auge.
Bezüglich Nebenwirkungen muss ich aber sagen, dass am ersten Tag (postoperativ) sehr unangenehme Empfindungen im Auge spürbar waren. Es fühlte sich an, wie Stiche mit glühenden Nadeln im Auginnern. Seit der SLT plagen mich zudem auch starke Kopfschmerzen, die mit gängigen Hobbyanalgetika (Paracetamol, Ibuprofen ec.) nicht gelindert werden konnten. Ich habe deshalb heute mein Tramadolnotvorrat angebrochen, das bei 200 mg eine recht befriedigende Wirkung zeigt (bis auf die leichten Halluzinationen…
).

Scharf sehen